Organisationen verlieren selten wegen fehlender Kompetenz an Steuerungsfähigkeit. Sie verlieren Steuerungsfähigkeit, wenn Führung auf Annahmen basiert, die strukturelle Verbindlichkeit nicht absichern.
Dieses Führungssystem folgt einer klaren Grundperspektive:
Führung wirkt nicht primär durch Persönlichkeit, Haltung oder Motivation. Führung wirkt durch Struktur, Entscheidung und Verbindlichkeit.
Ein tragfähiges Führungssystem basiert auf klar definierten Strukturprinzipien:
Organisationen können von diesen Grundannahmen abweichen.
Diese Abweichungen erzeugen jedoch vorhersehbare systemische Wirkungen:
Diese Effekte entstehen nicht durch individuelles Fehlverhalten.
Sie entstehen als logische Folge struktureller Führungsannahmen.
Systemische Führung bedeutet, Annahmen über Führung bewusst zu gestalten.
Nicht die Frage, ob Führung funktioniert, entscheidet über Stabilität. Sondern die Frage, auf welchen strukturellen Annahmen Führung basiert.
Organisationen bleiben nur dann dauerhaft steuerbar, wenn Führung als reproduzierbares System aufgebaut ist — nicht als persönliche Dauerleistung einzelner Führungskräfte.

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